Sonntag, 22. September 2019

M5Stack - M5StickC - Erste Erfahrungen



Die Module der M5Stack Reihe sind nun schon einige Zeit auf dem Markt und haben sich schnell weiter entwickelt.

In einer Standardgröße von 5x5 cm sind diese, auf einem ESP32 Chip basierenden Module, bei den einschlägigen Händlern zu bekommen. Einen guten Überblick gibt es direkt auf der Webseite M5Stack.com


Mir ist der M5StickC in die Hände gefallen. Das 48x24x14 mm große Modul hat ein 0,96 Zoll großes Farbdisplay. Außerdem einen IR Sender, eingebaute LED und eine 3D Antenne. Mit einem 6 Achsen Beschleunigungssensor kann man experimentieren und mit einem eingebauten Mikrofon weitere Versuche machen. Zur Spannungsversorgung ist eine 80mAH Batterie eingebaut.

Mit der Power-Taste wird das Gerät ein- und ausgeschaltet – 2 Sekunden für an und 6 Sekunden für aus.

Dazu gibt es 2 weitere Tasten, A und B, die auch entsprechend programmiert werden können. 

Der Grove Port, eine USB Type C Buchse zur Spannungsversorgung und zum Programmieren, sowie eine kleine Buchsenleiste, die einige GPIOs nach Außen führt, vervollständigen den Aufbau des Sticks.

Sehr hilfreich, wenn nicht unentbehrlich ist der Aufdruck auf der Rückseite, der alles noch einmal bezeichnet und erklärt. Sozusagen ein kleines Handbuch.

Ich habe nun diesen kleinen Stick das erste mal in den Händen und habe mir das Demo für eine Uhr mit Nixie-Röhren installiert. Die Links dazu gibt es hier: Hachster.io Carlos Orts und Macsbug in Japan. 



Wie ich as gemacht habe und weitere Informationen gibt es in meinem Video dazu.



    First experiences with the M5StickC  

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Mittwoch, 4. September 2019

ESP32 mit eingebautem OLED Display


Auf meiner Werkbank lag ein ESP32 mit einem etwas schief aufgebautem OLED Display. 

Ich habe das Modul mit einigen Grafikbibliotheken ausprobiert und auch zum Test der WiFi Funktion eine Internetgesteuerte Uhr aufgebaut.

Das hat alles gut funktioniert, bis auf die bekannten Probleme beim Upload des Programmcodes.

Mit seinen Abmessungen ist das Modul nicht gerade steckbrettfreundlich und auch die Anbringung des Boot- und EN-Tasters auf der Unterseite hilft wenig bei der Arbeit mit dem Bauteil.

Ich persönlich würde eher zu einem ESP32 Modul und einem separaten OLED Display greifen.

Weitere informationen im Video: 


    ESP32 with built-in Oled display

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Mittwoch, 14. August 2019

BBC Micro:bit Bastelei # 01 - Das OLED Display

... hier das Video zur micro:bit Bastelei:


... etwas Privates 😢

... leider bin ich seit Januar durch Krankheit sehr in meiner Motorik behindert. Das Schreiben eines Beitrags fällt mir außerordentlich schwer.

Ich werde daher in der nächsten Zeit diesen Blog nicht sehr aktiv bedienen können. Aber ab und zu werde ich wohl ein Video einstellen, soweit es die Gesundheit erlaubt.


Montag, 22. Juli 2019

Arduino kurzgefasst - OLED Display mit UNO, 8266 und ESP32

Für mein kleines 0,96 Zoll Display habe ich hier ein Video gemacht, wie es an verschiedene Module mit Hilfe der Bibliothek von Rinky-Dink Electronics angebunden wird.
Ich benutze dazu folgende Modul: Arduino Uno, WeMos ESP8266 und ein ESP32 DevKit. Bei den beiden ersten Bausteinen kann ich den kleinen Bildschirm mit 5 Volt versorgen, beim ESP32 dann mit 3,3 Volt.

Die Anschlüsse mache ich über den I2C Bus mit nur 4 Verbindungen. Der Anschluss an die Versorgungsspannung sollte kein Problem sein, aber die Pins auf den Modulen für SCL und SDA sind unterschiedlich.

Arduino Uno:


SCL = A4
SDA = A5


WeMos ESP8266: 

SCL = D1
SDA = D2

ESP32: 

SCL = D22
SDA = D21

Die Bibliothek von Rinky-Dink Electronics liefert dann auch entsprechende Beispieldemos zu den einzelnen Modulen.

Und den ganzen Test, gibt es etwas ausführlicher in meinem Video:




    Arduino in focus - OLED display with UNO, 8266 and ESP32

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Samstag, 6. Juli 2019

ESP32-Cam - Preiswert aber gut

Es ist preiswert und bietet viele Möglichkeiten, das ESP32-Cam Modul. Für ein paar Euro erhält man ein ESP32 zusammen mit einer kleinen Camera (OV 2640) und eine Slot für Micro-SD Karten. Bei entsprechender Programmierung wird ein Bild aufgenommen und übertragen, so dass man über Wlan darauf zugreifen kann.

Das Modul besitzt auch  einen Anschluss für eine externe Antenne, die die Reichweite des Moduls erheblich erweitert. Ein Versuch damit steht aber noch aus.
FTDI Baustein

Leider besitzt das ESP32-Cam Modul keinen USB Port, so dass man mit einem USB zu RS232 Adapter arbeiten muss. ich habe dazu ein FTDI Baustein benutzt.
Es kann beim Programmieren zu Problemen kommen, für die es aber meist Lösungen im Internet gibt. (https://randomnerdtutorials.com/esp32-cam-troubleshooting-guide/ )

Ich habe ESP32-Cam und den USB zu RS32 Adapter nach folgendem Plan zusammengebaut. Die Brücke von GPIO0 und GND setzt das Modul in den Flash Modus und wird nach derProgrammieung entfernt.


Und besonders wichtig: Vor der Übertragung des Beispielprogramms muss die Reset Taste gedrückt werden. Dann sollte es auch ohne Probleme klappen.


Nach dem Neustart gibt das Programm dann eine URL aus (in meinem Fall 192.158.178.25) unter der ich dann im Browser zugreifen und testen kann. Man hat nun einige Möglichkeiten zur Biedmanipulat6ion, es steht auch eine Streamingfunktion und Gesichtserkennung zur Verfügung.

Und nun sollte die Kamea auch noch in ei8n Gehäuse eingebaut werden. Bei Thingiverse habe ich ein ansprechendes Design gefunden und ausgedruckt.


Hier die Druckdaten zu den Gehäusen
  • 3D Drucker: Anet A8 (Bangood) (Amazon.de)
  • Vorlage: Verschiedene - Thingiverse
  • Filament: PET-G 1.75 mm: Blau - OWL-Filament
  • Temperatur: 200 °C
  • Druckbett: 70 °C Glasplatte mit Pritt Stift
  • Düse/Nozzle: 0,4 mm
  • Resolution: 0,2 mm
  • Druckgeschwindigkeit: 60 mm/sec
  • Infill: 25%
  • Slicer: Simplify3d V4
  • Support: ja, beim Gehäuse
  • Druckdauer: 1 Stunde und 30 Minuten
Und das Video mit weiteren Informationen ist hier zu finden: 



    ESP32.CAM - Inexpensive and good

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     China (billig, aber dauert etwas) 
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    ESP32-Cam Modul: https://www.banggood.com/custlink/mmDmV79iVJ
     Gearbest: https://www.gearbest.com/?lkid=21183029
     ESP32-Cam: http://bit.ly/2XPTlhQ

Freitag, 3. Mai 2019

Arduino kurzgefasst - PIR Bewegungsmelder HC-SR504

Der HC-SR501 Bewegungsmelder ist ein geläufiger Baustein bei "Smart Home" Installationen. Und aus diesem Grund habe ich mich etwas näher damit beschäftigt. Im Internet gibt es dazu sehr viele Beiträge - in meinem Video habe ich die wichtigsten Punkte dazu besprochen.

Mein Modul habe ich ausnahmsweise mal nicht in China bestellt, sondern hier in Deutschland. Und auch der Test war ganz einfach. Ich brauchte dazu nur wenig Bauteile und einen kleinen Arduino-Sketch. Nach folgendem Bild zusammengestellt konnte der Versuch dann beginnen.

Wer das nun ausprobieren will, findet entsprechende Arduino-Codes sehr schnell im Internet. So z.Bsp. auch bei Elegoo.com und natürlich Adafruite.com: https://learn.adafruit.com/pir-passive-infrared-proximity-motion-sensor/using-a-pir-w-arduino

Und wer denn fast alles über diesen Bewegungsmelder wissen will, sollte sich das ausgezeichnete Video von DroneBotWorkshop ansehen - allerdings in englischer Sprache: https://youtu.be/ZC_sEW3_694.

Da ich ja auch immer wieder meinen 3D-Drucker in meine Arbeit mit einbeziehe, habe ich noch 2 Gehäuse gedruckt, mit denen ich weiter arbeiten will.


Hier die Druckdaten zu den Gehäusen
  • 3D Drucker: Anet A8 (Bangood) (Amazon.de)
  • Vorlage: Verschidene - Thingiverse
  • Filament: PET-G 1.75 mm: Blau - OWL-Filament
  • Temperatur: 200 °C
  • Druckbett: 70 °C Glasplatte mit Pritt Stift
  • Düse/Nozzle: 0,4 mm
  • Resolution: 0,2 mm
  • Druckgeschwindigkeit: 60 mm/sec
  • Infill: 25%
  • Slicer: Simplify3d V4
  • Support: keiner
  • Druckdauer: keine Angaben
Zum Thema "Smart Home" sind noch weitere Posts und Videos in Vorbereitung und werden hier publiziert werden.

Und nun zum Video:


    Arduino in focus - PIR motion detector HC-SR501

    Affiliate Links zu den Bauteilen:
    Amazon (schnell aber teurer)
    Arduino: https://amzn.to/2V9NbbT
    HC-SR501: https://amzn.to/2IYaOgV 
    China (billig, aber dauert etwas)
    Banggood: https://www.banggood.com/custlink/v333JQtEbY
    Arduino: https://www.banggood.com/custlink/3mGDd7Fh1O
    HC-SR501: https://www.banggood.com/custlink/KmGKCN5y00
    Gearbest: https://www.gearbest.com/?lkid=21183029
    Arduino: https://www.gearbest.com/arduino-_gear/?lkid=21183025
    HC-SR501: https://www.gearbest.com/hc-sr501-_gear/?lkid=21183046

Montag, 7. Januar 2019

PET-G - ein preiswertes Filament im Test

Ich wollte es endlich ausprobieren und auf meinem Anet A8 auch einmal PET-G drucken. Da ich nicht sicher war, ob es überhaupt funktioniert, habe ich mich nach einem preiswerten PET-G Filament umgeschaut und auch für 13,90 € bei Ebay gefunden.

Es handelt sich dabei um, laut Verkäuferangaben, ein in Deutschland hergestelltes Filament. Und bei der angebotenen Ware handelt es sich um "B-Ware", sie hatte Bläschen im Filament. Das hat mich für einen Test wenig gestört und so habe ich mir eine Rolle in schönem Blau gekauft.

2 Tage später lag dann die Rolle PET-G bei mir auf der Werkbank. Geliefert in einem unscheinbaren und engen Pappkarton, eingeschweißt in Plastikfolie. 

Der Spulenträger aus ABS gefällt mir aber nicht, da er keine Sichtfenster hat, um zu sehen, wie viel Filament noch auf der Spule ist. 

Erste Messungen haben keinen großen Unterschied in der Dicke gezeigt. da ist wohl alles in Ordnung. Das Filament fühlt sich auch glatt und geschmeidig an und ist nicht brüchig.

Leider liegen keine genauen Angaben zur Drucktemperatur vor, also musste ein "Temperatur-Turm" gedruckt werden. Ich habe davon 2 verschiedene Modelle gedruckt. In meinem Video habe ich auch kurz gezeigt, wie man die unterschiedlichen Temperaturen in den GCODE einbringen kann. 

Es gab dann auch keine Probleme beim Einführen des PET-G Filaments in den Extruder und so konnte ich die "Türme" ausdrucken.

Es hat sich dann gezeigt, dass wohl bei einer Extrudertemperatur von 200°C das beste Ergebnis geliefert wurde. Auch die Temperatur auf dem Druckbett habe ich etwas erhöht, auf 70°C, arbeite aber weiterhin mit meiner Glasplatte und bei Bedarf Pritt.

Wie bei jedem neuen Filament, habe ich auch hier ein Benchy-Boot getestet, das auch in einer sehr guten Qualität gedruckt wurde. 


Hier die Druckdaten zum Benchy

  • 3D Drucker: Anet A8 (Bangood) (Amazon.de)
  • Vorlage: Benchy - Thingiverse
  • Filament: PET-G 1.75 mm: Blau - OWL-Filament
  • Temperatur: 200 °C
  • Druckbett: 70 °C Glasplatte mit Pritt Stift
  • Düse/Nozzle: 0,4 mm
  • Resolution: 0,2 mm
  • Druckgeschwindigkeit: 60 mm/sec
  • Infill: 25%
  • Slicer: Simplify3d V4
  • Support: keiner
  • Druckdauer: 1 Stunde 30 Minuten

Der erste Eindruck von diesem PET-G Filament war gut, auch wenn es sich dabei um "B-Ware" gehandelt hat. Und ich bin zufrieden damit. Aber ein endgültiges Urteil kann ich erst abgeben, wenn ich die ganze Rolle verdruckt habe.

Weitere Informationen zu dem Filament gibt es auch in meinem Youtube Video.





    Summary: PET-G test with a cheap filament  

Sonntag, 30. Dezember 2018

TDA 7297 - 15 Watt Stereo Verstärker Modul

Nach dem PAM8403 habe ich einen weiteres, kleines Verstärkermodul verbaut. 

Der TDA7297 hat eine Ausgangsleistung von 2x15 W und ist gut einsetzbar in kleinen Verstärkeranlagen. Angeschlossen werden 8 Ohm Lautsprecher. 

Es gibt diesen Baustein in verschiedenen Ausführungen. Bei meinem Modul sind die Anschlüsse etwas unvorteilhaft angeordnet.

Ich habe aber dann doch bei Thingiverse ein Gehäuse für meine Version gefunden und es ausgedruckt. Die Qualität des Druckes ist sehr bescheiden, es treten "Ghosting" und Layerprobleme auf. Aber ich habe das Gehäuse nicht noch einmal neu gedruckt, sondern das alte Produkt benutzt. 

An meinem Anet A8 habe ich in der Zwischenzeit die Riemen der X-Achse nachjustiert, und nun sehen meine 3D Drucke auch wieder besser aus.


Hier die Druckdaten zu dem Gehäuse:
  • 3D Drucker: Anet A8 (Bangood) (Amazon.de)
  • Vorlage: 15 W Stereo Amplifier Case- Thingiverse
  • Filament: PLA 1.75 mm: Rot und Schwarz - Kaisertech, 
  • Temperatur: 195 °C
  • Druckbett: 65 °C Glasplatte mit Pritt Stift
  • Düse/Nozzle: 0,4 mm
  • Resolution: 0,2 mm
  • Druckgeschwindigkeit: 60 mm/sec
  • Infill: 100%
  • Slicer: Simplify3d V4
  • Support: keiner
  • Druckdauer: 3 Stunden 30 Minuten (Gehäuse und Front)
Wie das dann mit dem Einbau- und Zusammenbau geht, sieht man alles in meine Youtube Video:


    Summary: Case for 15 W Stereo Amplifier


Mittwoch, 19. Dezember 2018

Schnell mal ein Gehäuse mit OpenSCAD entwerfen

Zum Einbau meiner Projekte brauche ich öfters mal ein Gehäuse. Meist gibt es da im Internet schon Vorlagen, aber nicht alles gefällt mir da oder passt für mein Vorhaben.

Mit OpenSCAD habe ich ein CAD Programm, mit dem ich schnell und einfach meine Gehäuse entwickeln kann. Und da greife ich auf die Möglichkeit zu, Parameter direkt einzugeben. Meine Lösung gibt es bei Thingiverse. Und das ist der  Ultimate Box Maker. 

Damit habe ich mir ein Gehäuse entworfen, um einen Step-Up Konverter einzubauen. Das ist dann mit OpenSCAD kein großes Problem. Die Parameter werden in den Customizer eingegeben, die Datei gerendert und dann als STL Datei exportiert. 

In meinem, etwas lang geratenem Video, zeige ich diese Vorgehensweise Schritt für Schritt und will hier nicht näher darauf eingehen. 

Gedruckt habe ich dann die STL-Teile auf meinem Anet A8. Zusammen- und Einbau der Teile und der Platine war dann schnell gemacht und nun habe ich ein weiteres kleines Modul, das mir 12 Volt - oder was ich auch bis 30 V einstellen kann - liefert.

Box, mit OpenSCAD entwickelt
Und hier die wichtigsten Informationen zum Druck:
  • 3D Drucker: Anet A8 (Bangood) (Amazon.de)
  • Vorlage: Ultimate Box Maker - MyMinifactory
  • Filament: PLA 1.75 mm: Gelb und Schwarz - Kaisertech, 
  • Temperatur: 195 °C
  • Druckbett: 65 °C Glasplatte mit Pritt Stift
  • Düse/Nozzle: 0,4 mm
  • Resolution: 0,2 mm
  • Druckgeschwindigkeit: 60 mm/sec
  • Infill: 100% Frontplatte und Rückseite, 25% Gehäuse Ober- und Unterteil
  • Slicer: Simplify3d V4
  • Support: keiner
  • Druckdauer: Frontplatte/Rückseite - 40 Minuten, Gehäuse - 4 Std. 10 Min.
Alles weitere ist in dem etwas zu langen Video zu finden. Ich habe aber Sprungadressen eingegeben, mit denen man sich wohl schneller zurechtfinden kann.




    Summary: OpenSCAD with parametric inputs

Freitag, 7. Dezember 2018

Oh Tannenbaum - 3D gedruckter Springo Tannenbaum

Schon vor einiger Zeit hat Devin Montes auf seinem Youtube Kanal "Make Anything" eine Serie eigenartiger Modelle vorgestellt, die Springos. Das sind kleine, 3D gedruckte Gebilde, die man wie eine Feder ziehen, schwingen oder biegen kann. Daraus entstehen dann lustige Formen.

Für die Weihnachtszeit hat Devin dann 3 Formen entwickelt, einen Schneemann, einen Tannenbaum und ein Geschenkpaket. Diese Modelle stehen bei "Myminifactory" für einen Obulus von 2.99$ zum Download und zum Druck bereit. Auch ein Video von Ihm zu diesen "Holiday Springos" gibt es auf seinem YouTube Kanal.

Ich habe mir den Tannebaum ausgesucht. Aus rein praktischen Gründen. Von diesem Filament (eSun) war noch eine Menge vorhanden. Eigentlich sollte es ja der Schneeman sein, aber da war nicht genügend Filament vorhanden.

Der Druck war ein kleiner Versuch, ob mein Anet A8 auch diese Hürde schafft, und so wie es aussieht, hat es ja ganz gut geklappt. Ich habe Nach Devins Vorschlag, die Geschwindigkeit auf 70mm/s erhöht, was nicht viel zu einer kürzeren Druckzeit beigetragen hat, aber geschadet hat es auch nichts.


Und hier die wichtigsten Informationen zum Druck:
  • 3D Drucker: Anet A8 (Bangood) (Amazon.de)
  • Vorlage: Holiday Springos - MyMinifactory
  • Filament: PLA 1.75 mm: Grün - eSun, Gelb - Kaisertech, Cafe - Polux
  • Temperatur: 195 °C
  • Druckbett: 65 °C Glasplatte mit Pritt Stift
  • Düse/Nozzle: 0,4 mm
  • Resolution: 0,2 mm
  • Infill: 100% Baum, 25% Stamm und Sterne
  • Geschwindigkeit: 70 mm/s (!)
  • Slicer: Simplify3d V4
  • Support: keiner
  • Druckdauer: Baum - 17 Stunden, Fuß - 2 Stunden, Sterne - ein paar Minuten
Nun können Sich sich noch 5 Minuten Zeit nehmen und sich mein kleines Video über den Springo-Baum anschauen. Viel Spaß dabei.



    Summary: 3D printed Springo Christmas Tree

Samstag, 24. November 2018

Aus dem Regal geholt - Kosmos electronic XN3000




Nein, diesen Kasten habe ich nicht aus meinem Regal geholt. Der war noch nie in einem Regal bei mir, sondern ein guter Freund und ehemaliger Arbeitskollege hat ihn mir für meine Sammlung geschenkt.

Der Experimentierkasten ist die Neuauflage aus dem Jahr 2012 mit neuen Farben, aber nach meiner Information den alten Experimenten. Was ja nicht schlecht ist. Der Kasten ist noch unbespielt und viele Bauteile sind noch in der originalen Verpackung. Nur die Pulte wurden schon zusammengebaut mit Drehko, Poti und Messwerk. Ich habe mal alles wieder schön eingepackt, so wie es wohl in der ursprünglichen Verpackung ausgesehen hat.


Gewohnheitsbedürftig ist die Farbe der Pulte. Ich kannte bisher nur die mausgrauen Gehäuse, an die Pastellfarben der neuen Pulte muss ich mich noch gewöhnen. 

In die Pulte eingebaut sind die bewährten Steckfedern, die sich bei mir als sehr sichere und robuste Verbindungen erwiesen haben. Leider sind die Steckabstände für den heutigen Gebrauch schlecht zu benutzen, da muss man sich dann entsprechende Adapter bauen, um dann mit den modernen Steckbrettern arbeiten zu können. Da bin ich noch auf der Suche nach entsprechenden Ideen. 

Eine kleine Kuriosität war ein Exemplar der Steckschalter. in dem Experimentierkasten sollen sich 2 Exemplare davon befinden. Die Anzahl stimmt, aber ein Schalter ist für diesen Kasten nicht zu gebrauchen. Siehe das Bild auf der linken Seite.

Sollte ein Leser dieses Beitrags eine Erklärung dazu haben oder wissen, ob und in welchem KOSMOS Baukasten so ein Steckschalter benutzt wurde, würde ich mich über diese Information freuen.

Als erster Versuch war der Aufbau eine MW-Radios geplant, der aber nach dem Aufbau nicht so funktionierte, wie es wohl sein sollte. Außer einem Kratzen und leichtem Rauschen war nichts zu hören, obwohl ein altes MW-Radio noch viele Sender gefunden hatte. Wo da der Fehler lag, weiss ich noch nicht, werde den Versuch aber noch einmal aufbauen.

Im Video habe ich mit einem IC555 einen Tongenerator aufgebaut, der mir verschiedene Sirenentöne produziert. Auch eine Kojak-Sirene kann man bei gutem Willen heraushören.

Weitere Informationen wie immer in meinem dazugehörigen Video.


    Summary: Kosmos electronic XN3000

Samstag, 17. November 2018

Der bunte Ring - NEOPIXEL und Arduino

Ein kleines Neopixel Modul mit 7 LEDs ist auf meiner Werkbank gelandet. Nun, was ist ein Neopixel und wie wird so etwas eingesetzt?

Im Video habe ich das schon erläutert, zeige aber hier noch einmal den Aufbau eines Neopixels in der Vergrößerung. Man sieht die 3 LEDs und den Treiberbaustein WS2811. Zusammen ergibt das dann den WS2812B oder Neopixel. Diese LEDs kann man dann in verschiedenen Größen zusammensetzen. Zum Beispiel als Streifen oder als Ringe. Die Bauformen haben einzelne Spannungspins und eine IN und OUT Datenleitung. Wenn man diese nun miteinander verbindet, kann man auch größere Ketten zusammenbauen.


Zum ersten Test habe ich mir mit der Webapp circuito.io eine virtuelle Schaltung gebaut und den entsprechenden Programmcode heruntergeladen. Diese Methode wende ich öfters an, wenn ich schnell eine Schaltung testen will ohne allzulange programmieren zu wollen. Und oft hat das schon geholfen.

Einen weiteren Test habe ich dann in der Beispielsammlung zur Adafruit Bibliothek NEOPIXEL gefunden. Und schön bunt sieht es dann so aus:


In meinem Video zu meinem Versuch mit dem WS2812-7 NEOPIXEL sind noch weitere Informationen, dich sicher auch interessant für Sie sind.


    Summary: Neopixel and Arduino   


Dienstag, 13. November 2018

So klein und schon so laut - PAM8403 3W Verstärker Modul

Ich habe immer wieder das Problem, dass bei meinen Versuchen ein Kopfhörerausgang vorhanden ist, aber ich gerne einen Lautsprecher daran hängen würde. 

Nun leistet das kleine Verstärkermodul PAM8403 genau das, was ich will. Hier einmal die wichtigsten Daten (Datasheet in english):
  • Leistung: 2x3W
  • Impedanz: 4 Ohm
  • Betriebsspannung: 3,6 - 5,5V
  • Effizienz: über 90%, class D
  • Rauschabstand: 90dB
Ich habe mir bei meinem Chinesen Banggood gleich 5 Module zu einem kleinen Preis gekauft und ausprobiert.  

Das geht ganz schnell, da nur ein paar Drähte verbunden werden und schon läuft das "Verstärkerlein" Hier einmal der Verdrahtungsplan:

Beim hier gezeigten Modul handelt es sich um einen PAM8403 mit einem zusätzlichen Potentiometer (GF1002)
Diese Schaltung ist noch ganz einfach aufgebaut und dient meinen Zwecken ganz gut. Wer aber das Modul noch besser ausnutzen will, kann noch ein Bluetooth Modul und eine Li-Po Batterie mit einem entsprechenden Charger einbauen.

Und eingebaut wurde mein Modul in ein 3D gedrucktes Gehäuse. Es gibt bei Thingiverse einige Vorschläge für dieses Gehäuse, es kommt dabei natürlich auch auf die Größe der verwendeten Lautsprecher an. Bei mir waren 2 LS mit einem Durchmesser von 38 mm vorhanden. Und da hat eine Vorlage ganz genau gepasst - Diese wurde dann mit folgenden Daten ausgedruckt:


  • 3D Drucker: Anet A8 (Bangood) (Amazon.de)
  • Vorlage: Mini Speaker Box- Thingiverse
  • Filament: TigTak (Amazon.de), rot, PLA 1,75 mm
  • Temperatur: 195 °C
  • Druckbett: 65 °C Glasplatte mit Pritt Stift
  • Düse/Nozzle: 0,4 mm
  • Resolution: 0,2 mm
  • Infill: 60% (!)
  • Geschwindigkeit: 60 mm/s
  • Slicer: Simplify3d V4
  • Support: nein
  • Druckdauer: etwa 4 Stunden
Bei diesem Modell wird die Rückseite, auf die die Bauteile mit einer Heißklebepistole aufgeklebt sind, einfach in das passgenaue Gehäuseteil eingeklemmt. Das hält (noch) gut, kann aber später mit einer kleinen Schraube fixiert werden. Dem Gehäuse habe ich noch vier kleine Gummifüße verpasst. 

Die Tonaufnahme in meinem Video wurde mit dem internen Mikrofon der Kamera aufgenommen. In der Wirklichkeit klingen die Lautsprecher ganz angenehm.

In meinem Video gibt es dann ausführliche Informationen zum Aufbau des Gerätes. Ich hoffe, es gefällt Ihnen.


    Summary: Construction of a small amplifier with a PAM8403

Sonntag, 4. November 2018

Es kracht im Karton - AstroMedias Wimshurst Maschine

Der Bausatz zur Wimshurst Maschine aus Karton stand nun schon einige Zeit bei mir auf de Todo-Liste. Nun habe ich ihn begonnen und auch fertiggestellt. Das war nun nicht gerade ein Wochenendprojekt und hat etwas Zeit genommen. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen und "schleudert" seine Blitze umher.


Beim Zusammenbau gab es ein paar kleine Probleme, die sich aber lösen ließen. So lagen zum Beispiel die falschen (kleinen) Nägel für die Kollektoren bei. Das wurde aber sehr schnell vom Verkäufer gelöst - er hat die richtige Größe zugeschickt. 

Das nächste Problem war dann doch etwas größer. Die Aluminiumrohre, die die Achse aufnehmen sollten, waren im Innendurchmesser etwas zu klein. Die Feile hat da nicht geholfen, so musste ich etwas mit dem Bohrer aufbohren.

Dann waren auch die Bohrungen auf den Hart-PVC Scheiben zu klein, was aber auch schnell nachgearbeitet war.  Sehr gut fand ich die Idee, aus Entlötlitze die Abnehmer anzufertigen. Diesen Vorschlag kann ich sehr gut bei meinem nächsten Projekt benutzen. 

Geklebt habe ich die Kartonteile mit UHU Alleskleber und einem ähnlichen französischen Produkt. Schwierige Stellen wurden dann mit einem Sekundenkleber, teilweise mit Aktivator verklebt. 

Leydener Flaschen
Für die Leidener (Leydener) Flaschen wurde aus einem PVC Bogen eine Röhre geformt, die innen und außen mit der dünnen Alufolie beklebt wurde. Etwas schwierig war das Festmachen des Abnehmerbügels aus Stahldraht auf der Innenfolie. Da sollte ein guter Kontakt hergestellt werden. In der originalen Bauanleitung ist das alles etwas "kompliziert" erklärt. Ich habe mich an den Verfasser einer bebilderten Bauanleitung gewandt und mir wurde dort schnell und gut geholfen. Danke Michael. Und seine Webseite "MichelsWunderland" sollte man unbedingt mal besuchen.

Noch ein kleiner Hinweis zu den Leydener Flaschen. Diese sind so bemessen und konstruiert, dass die Ladungen nur einen Maximalwert von 1,4 pC bzw 49 mJ erreichen, das sind 3% bzw. 14% der vorgeschriebenen Werte für einen ungefährlichen Gebrauch.

Lamellenscheibe mit Naben
Etwas Mühe hat dann die weitere Klebearbeit mit der sehr dünnen Alu-Folie auf der Lamellenscheibe gemacht. Da muss man dann etwas vorsichtig die Folie von der Unterlage herunterheben und aufpassen, dass diese sich nicht verdreht und verklebt. Auch das wurde gemeistert.

Wimshurst Maschine - rechts mit angebautem Elektrometer
Es sind doch schon einige Teile herzurichten, bevor man alles zusammen montieren kann. Und da der Aufbau zum großen Teil aus Karton ist, sollte man auch dieBauteile nicht allzuviel biegen. Aber so hatte sich alles schön in- und aneinander gefügt und die Wimshurst Maschine war endlich fertig.

Ich habe für dieses Video fast den ganzen Zusammenbau aufgenommen und  als Zeitraffer gezeigt. Wer aber schnell zu der funktionierenden Wimshurst Maschine springen will, kann sich bei Minute 22:23 einklicken.

Und hier nun das schon erwähnte Video:


Freitag, 19. Oktober 2018

Fingerübungen - ROBOT "RB"

Um ein Filament mal schnell zu testen, habe ich mir eine der kleinen Druckvorlagen bei Thingiverse ausgesucht. In diesem Fall ein Roboterpuzzle mit beweglichen Armen und Kopf. Die Vorlage ist hier zu finden: Robot "RB"

So sieht es nach dem Druck aus.

Es werden bei Thingiverse 2 Versionen angeboten, für meinen Druck habe ich die korrigierte und verbesserte Version ausgewählt.

Und zusammengesteckt wird der kleine Robby nach folgender Anleitung:


Ich gehe hier gar nicht weiter auf den Filamenttest ein. Dieser wird ja im Video etwas erklärt und beschrieben. Die Teile wurden passgenau gedruckt und es gab auch kein Bruch beim Zusammenstecken. Das Modell ist zwar klein, nicht ganz 7 cm hoch, aber so  als Fingerübung zwischendurch doch zu empfehlen.


Hier die Informationen zum Druck:

  • 3D Drucker: Anet A8 (Bangood) (Amazon.de)
  • Vorlage: ROBOT "RB" - Thingiverse
  • Filament: TigTak (Amazon.de), rot, PLA 1,75 mm
  • Temperatur: 195 °C
  • Druckbett: 65 °C Glasplatte mit Pritt Stift
  • Düse/Nozzle: 0,4 mm
  • Resolution: 0,2 mm
  • Infill: 25%
  • Geschwindigkeit: 60 mm/s
  • Slicer: Simplify3d V4
  • Support: nein
  • Druckdauer: 2 Stunden und 23 Minuten
Und das Video zu dieser kleinen Fingerübung gibt es hier: 


    Summary: Finger exercise - little robot to poke together

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Non Stop Robot - Ein Roboter mit einem Bump & Go Effekt

Hier, auf dieser Seite, habe ich ja nun schon einige Roboter und Roboter-Bausätze vorgestellt. Meistens wurden diese über einen Mikrocontroller und einer entsprechenden Software gesteuert.



Nun gibt es aber auch die Möglichkeit, viele Steuerungen mechanisch vorzunehmen. Und so ein Beispiel stelle ich hier vor - Bump &Go/Stoß & Lauf.

Auf dem YouTube Kanal von Robothut werden einige Effekte vorgestellt und ich habe nun diesen "Bumpser" zusammengebaut. Da ist ja nicht sehr viel zu tun. Es werden ein paar Elemente mit dem 3D Drucker, in meinem Fall ein Anet A8 gedruckt. Dazu kommt ein kleiner Getriebemotor, zwei Batterien mit Halterung und ein paar Kabel.

Wie ich das nun zusammengebaut habe, sieht man sehr gut in meinem Video dazu. Leider hat das Experiment nicht vollständig geklappt. Beim Test hatte der Roboter einen Linksdrall und konnte daher nur zu einer Seite ausweichen. Er ist dann meist im Kreis gelaufen. Da muss ich mir das Modell noch einmal genauer ansehen und nach einer möglichen Ursachen suchen.



Hier die Informationen zum Druck:
  • 3D Drucker: Anet A8 (Bangood) (Amazon.de)
  • Vorlage: Non Stop Robot - Thingiverse
  • Filamente: TigTak (Amazon.de), rot, PLA 1,75 mm und andere Farben
  • Temperatur: 195 °C
  • Druckbett: 65 °C Glasplatte mit Pritt Stift
  • Düse/Nozzle: 0,4 mm
  • Resolution: 0,2 mm
  • Infill: 25%
  • Geschwindigkeit: 60 mm/s
  • Slicer: Simplify3d V4
  • Support: nein
  • Druckdauer: 9 Stunden
Das Video zu dem ganzen "Abenteuer" gibt es hier:


    Summary: 3d printed bump & go robot