Sonntag, 12. Februar 2017

Save Pangolins

Im Moment ist das unter den 3D-Drucker der große Hit. Es muss ein Pangolin gedruckt werden. In verschiedenen Youtube-Videos und Foren habe ich dieses Modell gesehen oder darüber gehört. Mein Entschluss: Ich drucke mir auch ein Pangolin.

Nun etwas zu den Hintergründen. Pangolins, so werden sie meist in den englischsprachigen Ländern genannt, sind Schuppentiere. Einen sehr ausführlichen Artikel gibt es hier bei Wikipedia. Diese Tiere sind nun vom Aussterben bedroht und man will mit dieser 3D-Druck Aktion darauf hinweisen. Und das hat ja auch ganz gut funktioniert - #savepangolins. 

Ich habe mir das Modell von Thingiverse.com heruntergeladen und auf meinem Geeetech I3 gedruckt. Da die Druckfläche meines Druckers nicht groß genug war, habe ich das Modell aufgeteilt. Gedruckt habe ich den Körper Teil A+B, Körper C+D, Füße und dann noch separat den Sockel.

Das alles hat so um die 20 Stunden gedauert. Der Druck der ersten beiden Teile verlief hervorragend. Hier wurde mit meiner Standardeinstellung gearbeitet: Filament-Temperatur 195°C, Druckbett-Temperatur 65°C, einer 0,4mm Nozzle und einem Brim. Das ganze OHNE Support. Allerdings habe ich die Resolution, wie empfohlen, auf 0,15 gesetzt - als Sclicer habe ich  Simplify3d benutzt.



Das PLA Filament war ein 1.75mm Material von von Pulox (Coffee/Braun). Leider gab (und gibt es immer noch) bei diesem Produkt ein Problem beim Abspulen. Ich kann die Spule und den Drucker nicht unbeaufsichtigt lassen, da sich das Filament immer wieder auf der Spule verhakt und festzieht. Da habe ich bisher noch keine Lösung gefunden.

Am zweiten Tag wollte ich nun so weiter drucken wie am Tag vorher - ABER - irgendwie war der Wurm drin, und das Filament wollte nicht mehr auf dem Druckbett haften. Es war immer das gleiche Teil, (siehe auch Bild) dass sich gelöst hatte, aber dann musste ich den ganzen Druck abbrechen. Das ganze ist mir dann 3 mal passiert.

Ich habe dann den Brim so gesetzt, dass er direkt an dem zu druckenden Teil anliegt und habe auch die Zahl der Windungen auf 10 erhöht. Das hat mir den Druck fest auf der Platte gehalten, und so konnte ich auch die nächsten beiden Körperteile drucken. Die Füße kamen dann extra dran und zuletzt der Sockel. 

Auch beim Sockel gab es nach ein paar Zentimeter ein Problem mit einer nicht ganz dichten Struktur, das werde ich aber vorerst nicht ändern oder ersetzten.



Nach dem ddrucken konnte ich die einzelnen Segmente sofort bewegen. Es gab da kein klemmen und festsetzen. Das Zusammenfügen der Körperteile ging ausgezeichnet und alles ist nun voll beweglich. Die Füße saßen aber etwas locker in der Halterung. Die habe ich dann leicht mit einer Heißluftpistole erwärmt und etwas beigedrückt. Die sitzen nun auch fest.

Hier muss sich unser Tierchen erst mal ausruhen
#savepangolins




    Abstract: Printing and assembling a Pangolin with a 3D printer. #savepangolins


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