Sonntag, 10. Juni 2018

Aus dem Regal geholt - KOSMOS ELEKTRONIKUS und der Blumenwächter



Ich habe ihn mal aus meinem Regal geholt. Den KOSMOS ELEKTRONIKUS, den ich seit 1975 besitze. Damals war ich doch begeistert von den Versuchen und habe sie alle ausprobiert. Und heute wundere ich mich, wie man mit so wenig Bauteilen damals diese Begeisterung erwecken konnte. 

Und so sieht der Baukasten dann aus:


Nun zeigt dieses Bild viele leere Plätze, die sind aber alle in der roten Grundplatte links verbaut. Und es sind noch alle Bauteile vorhanden - der Experimentierkasten ist also vollzählig.

Bei einem anderen Projekt, TREEMO, mit dem ich die Feuchtigkeit der Blumenerde messe, arbeite ich mit einem Arduino, einem Sensor und einem 3x8 Matrix Display. Dass es einfacher geht, steht nun im Handbuch meines ELEKTRONIKUS. Auf der Seite 22 beschreibt Hanna Höck einen Versuchsaufbau, der ganz einfach die Feuchtigkeit in einem Blumentopf messen kann. 

Zwei Zinkstreifen dienen als Sensor und Schalter, der eine kleine 3.8V Birne ein oder ausschaltet.

Die Schaltung ist so aufgebaut, dass das Birnchen bei geöffnetem Schalter leuchtet. Wird nun dieser Schalter geschlossen, in unserem Fall die Blumentopferde nass gemacht, dann verringert sich der Widerstand zwischen den beiden Zinkstreifen und das Birnchen leuchtet nicht mehr so hell. Ab einer bestimmten Feuchtigkeit ist dann der Schalter ganz geschlossen und die Birne ist erloschen.

Wenn nun die Blumentopferde wieder zu trocknen anfängt, dann fängt auch das Birnchen wieder an, leicht zu glimmen und wenn der Topf dann ganz trocken ist, dann ist es Zeit, die Pflanzen wieder zu gießen. 

Den Schaltplan aus dem Handbuch habe ich hier abgedruckt:


Und aufgebaut auf der Grundplatin sieht das so aus:


Weitere Informationen zu meinem ELEKTRONIKUS und dem Blumenwächter, gibt es in meinem folgenden Video auf meinem Youtube Kanal:





    Summary: An experiment from the Kosmos Elektronikus experiment box

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